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THEMA: VDST-Umwelt Links

VDST-Umwelt Links 30 Jan 2017 19:37 #1

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klaus-thorsten

Flussfilmfest Berlin – Das Wild & Scenic Film Festival On Tour vom 20. bis 22. Januar 2017 im Kino Moviemento, Kreuzberg, Berlin
Die GRÜNE LIGA lädt mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), GETIDOS, GegenStrömung und weiteren Partnern vom 20. bis 22. Januar 2017 zum Flussfilmfest ins Kino Moviemento in Berlin-Kreuzberg ein und holt damit zum zweiten Mal das Wild & Scenic Film Festival aus Nevada City (Kalifornien, USA) nach Europa. Ergänzt wird das Programm mit Flussfilmen aus Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt. In berauschenden Bildern nimmt das Festival die Besucher_innen mit auf eine abenteuerliche Reise, zeigt wilde Ströme, entlegene Gegenden, gefährdete Tiere und engagierte Menschen, die für den Erhalt dieser kostbaren Lebensräume kämpfen. Das Flussfilmfest Berlin feiert die Schönheit und die biologische Vielfalt frei fließender Flüsse und thematisiert zugleich die rasant fortschreitende Gefährdung und Zerstörung der Artenvielfalt unter und über der Wasseroberfläche. Einer der diesjährigen Schwerpunkte wird die Faszination alpiner Wildflüsse sein, für deren Erhalt Umweltschützer, Wildwasser-Abenteurer, Angler und die lokale Bevölkerung gemeinsam kämpfen. In den Alpen und auf dem Balkan drohen die letzten mitteleuropäischen Wildflüsse einem beispiellosen Wasserkraftboom zum Opfer zu fallen, der auch vor geschützten Gebieten und Nationalparks nicht halt macht. Informationen zu dem Programm finden Sie unter www.grueneliga-berlin.de/flussfilmfest-2017/

Weitsicht für die Nordsee - Trübe Aussichten? - Nährstoffeinträge belasten unsere Gewässer! am 07. Februar 2017 in Oldenburg
Die überhöhte Nährstoffanreicherung ist eines der schwerwiegendsten ökologischen Probleme der deutschen Nordsee. So lautet die vorläufige Bewertung, die Bundesregierung und die Küstenländer im Rahmen der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie vorgenommen haben. Zwar sind die Nährstoffe Stickstoff und Phosphat für das Leben an Land und im Meer unbedingt erforderlich, zu viel davon führt jedoch zu Überdüngung und verursacht schwerwiegende Veränderungen des Ökosystems im Meer und es kommt zu übermäßigem Wachstum von kleinen Algen, wie das Wasser stark trüben. Durch den Lichtmangel sterben größere Pflanzenarten, die am Meeresboden nicht genug Licht bekommen, wie das Seegras. Mit dem Verschwinden der Seegraswiesen und Algenwälder gehen Lebensräume verloren, die als Schutz, Nahrungsquelle und Kinderstube für viele Meerestiere dienen – u.a. das Seepferdchen, das mittlerweile fast aus der Nordsee verschwunden ist. Obwohl die Meere in Sachen Ökosystemdienstleistungen, vom CO2-Speicher bis zum Erholungsgebiet, unersetzbar sind, ist diese massive Belastung der Nordsee mit Nährstoffen aus dem Binnenland kaum Thema im öffentlichen Diskurs. Woher die Überdüngung kommt, lässt sich an eindrücklichen Zahlen belegen: Über 700 Millionen Tiere werden jährlich in Deutschland gemästet, größtenteils in intensiv wirtschaftenden Betrieben. In der Folge entstehen 191 Millionen Kubikmeter flüssiger Wirtschaftsdünger. Gleichzeitig verfügen die intensiv wirtschaftenden Betriebe oft nicht über ausreichend Fläche, um die Gülle auszubringen. Das Ergebnis: Zu viel Wirtschaftsdünger wird auf zu wenig Fläche ausgebracht, die Nitrateinträge belasten unser Grundwasser und gelangen zudem in die Gewässer und Meere. Meeresschutz kann nur gemeinsam mit allen beteiligten AkteurInnen gelingen. Der BUND möchte deshalb gemeinsam mit Ihnen die Belastungen der Nordsee mit Nährstoffen erörtern und Lösungsansätze diskutieren – für einen langfristigen Schutz der Meere. Alle Informationen finden Sie unter www.bund-niedersachsen.de/nc/termine/cal...list%7Cpage_id-5893/

Japans größtes Korallenriff weitgehend tot
Eine japanische Tageszeitung hat unter Berufung auf das Umweltministerium berichtet, dass über 70 Prozent des größten japanischen Korallenriffs vom Ausbleichen betroffen sind. Korallen sind Nesseltiere, welche symbiotisch mit Algen zusammen leben. Wenn die Wassertemperatur zu heiß wird, werden die Algen giftig und von den Korallen abgestoßen. Ist es zu lange zu warm sterben die Korallen ab. In einer UN-Studie wird gesagt, dass ohne eine Senkung der CO2-Emissionen noch in diesem Jahrhundert 99 Prozent aller Korallenriffe abgestorben sein werden.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/korall...er-ab-a-1129513.html

Fischkonsum gefährdet 800 Millionen Menschen
Eine Studie der Universität Kiel, die von der Umweltorganisation WWF in Auftrag gegeben wurde, besagt, dass der aktuelle Fischkonsum der westlichen Industrienationen die Lebensgrundlage von circa 800 Millionen Menschen bedroht. Allein Europa importiert ein Viertel des Fischbedarfs aus Entwicklungsländern der Südhalbkugel. Dort sinken die Bestände und die Preise steigen, sodass Fisch als wichtiges Grundnahrungsmittel für viele zu teuer werden könnte. Laut den Autor*innen der Studie sei es möglich, den weltweiten Fischbedarf zu decken, wenn das Fischereimanagement verbessert würde. Voraussetzung dafür sei, das Ökosystem Ozean im Ganzen zu betrachten, Raubfischerei besser zu verhindern und gesunde Fischbestände zum globalen Ziel zu erklären.
[taz] www.taz.de/Lebensgrundlage-in-Entwicklungslaendern/!5373775/

Mikroplastik in Kosmetik soll verboten werden
Gewässer und Ozeane sind immer stärker mit Mikroplastik belastet. Diese Mikropartikel gelangen nicht nur durch Plastikmüll ins Wasser, sondern auch durch Kosmetika. Da sich daran viele Giftstoffe sammeln, fordern Greenpeace, Teile der SPD, Grüne, Linke, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika. Ein Mikroplastik-Experte beim Umweltbundesamt (UBA) kritisierte eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Umfrage zu einem generellen Verbot, da nicht alle Plastikarten gleich seien. Das UBA fordert deshalb ganz allgemein, dass schwer abbaubare Substanzen, egal ob „klassische“ Chemikalien oder Plastik, nicht in die Umwelt gelangen sollten.
[taz] www.taz.de/Studie-zu-Kunststoffen-in-Pflegeprodukten/!5368614/

Ältester Schwertwal gestorben
Die leicht erkennbare Orca-Dame J2 aus dem „j-Pod“, einer Gruppe aus 25 Tieren, wurde schätzungsweise 105 Jahre alt. Zum letzten Mal wurde „Granny“ (zu Deutsch: Oma) am 12. Oktober gesichtet, als sie ihre Gruppe in eine Meeresbucht im Norden von Washington führte. Die Gruppe tauchte zwar wieder auf, aber ohne J2. Mit Bedauern veröffentlichte das Center for Whale Research, welches die Wahlgruppe seit Jahren beobachtete einen Nachruf.
[Süddeutsche Zeitung] www.sueddeutsche.de/wissen/wale-aelteste...utlich-tot-1.3320747

Gigantischer Eisberg droht in der Antarktis abzubrechen
Eine Fläche von etwa 5.000 Quadratkilometern droht von der Haupteismasse Larsen-C-Schleiffels abzubrechen. Somit wird vermutlich ein neuer Eisberg in der Größe vom Saarland entstehen, wenn es wirklich zu dem Abbruch kommt. Schon seit längerem wurde hier ein Riss festgestellt, doch jetzt hat sich dieser um 18 Kilometer verlängert, somit wird der Koloss nur noch von einer 20 Kilometer langen Eisbrücke gehalten, die ebenfalls zu brechen droht.
[Focus] www.focus.de/wissen/klima/doppelt-so-gro...chen_id_6460897.html
[taz] www.taz.de/Geografischer-Wandel-in-der-Antarktis/!5372407/
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/larsen...eburt-a-1128840.html
[klimaretter.info] www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/22...sabbruch-steht-bevor

Der Artensterben-Dominoeffekt
Veränderte Klimaverhältnisse können zu vermehrtem Artensterben führen. Zusätzlich kann es zu einem Domino-Effekt kommen, da dadurch auch andere Arten betroffen sind. Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungszentrums haben erforscht, welche Arten besonders bedroht sind. Sie untersuchten 300 Pflanzenarten und entsprechende bestäubende Insektenarten sowie 51 Vogelarten in 13 europäischen Regionen. Demnach verkraften Pflanzen das Aussterben von Insekten leichter als umgekehrt, da Pflanzen häufig von mehreren Insektenarten bestäubt werden. Umgekehrt haben sich viele Insektenarten aber nur auf eine ganz bestimmte Pflanze spezialisiert. Auch Vögel ernähren sich von verschiedenen Insektenarten, sodass diese das Artensterben teilweise komprimieren können. Die Wissenschaftler warnen, dass das Artensterben ein größeres Ausmaß hat, als bisher angenommen.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/domino...ekten-a-1128785.html

Korallen: Das Sterben geht weiter
In einer Studie, welche im Fachmagazin Nature Scientific Reports veröffentlich wurde, berechnen Wissenschaftler*innen der Universität Miami, wann und wo welches Korallenriff von der Korallenbleiche betroffen ist. Das Resultat lautet, dass im Jahre 2043 jedes Korallenriff unter der Korallenbleiche leiden wird und am Ende des Jahrhunderts 99 Prozent aller weltweiten Korallenriffe abgestorben sind. Diese Berechnung ist allerdings unter der Annahme entstanden, dass der weltweite CO2- Ausstoß gleichbleibt. Schon seit Jahren beobachten die Forscher*innen, dass überall auf der Welt Korallen bleichen, da die Weltmeere immer wärmer werden. Durch das neue Berechnungsmodell erhoffen sich die Wissenschaftler*innen, einzelne Riffe besser und gezielter schützen zu können.
[klimaretter.info] www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/22...des-korallensterbens

Eisfreie Zeit am wird Nordpol immer länger
An keinem anderen Ort ist der Klimawandel so spürbar wie in der Antarktis. Dort zieht sich das Meereis jetzt drei bis neun Wochen länger zurück als noch vor dreieinhalb Jahrzehnten. Das hat dramatische Folgen für die Tiere, die dort Leben, beispielsweise sind Eisbären abhängig vom Eis, da sie dort auf die Jagd gehen. Wenn sich in Sachen Klimawandel nicht ändert, könnte sich die Eisschmelze bis Mitte des Jahrhunderts um einen bis zwei Monate verlängern.
[FAZ] www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/am...r-wale-14612166.html

Polarstation muss geschlossen werden
Eine britische Polar-Forschungsstation, auf der zurzeit 16 Forscher*innen leben und arbeiten, muss geschlossen werden. In der Nähe der Station „Halley VI“ wurden Risse im Eis entdeckt. Da nicht absehbar ist, was mit dem Eis im antarktischen Winter passiert, hat der Betreiber „British Antarctic Survey“ (BAS) die Station vorsichtshalber geschlossen.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antark...erden-a-1130273.html
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