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THEMA: VDST-Umwelt Links

VDST-Umwelt Links 06 Mär 2017 09:49 #1

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klaus-thorsten

Mikroplastik im Meer: Reifen und Kleidung verschmutzen am meisten
Eine neue Untersuchung der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat ergeben, dass vor allem synthetische Kleidung und Autoreifen für die Verschmutzung der Meere verantwortlich sind. 35 Prozent des Plastikabfalls stamme aus der Kleidung und 28 Prozent aus Autoreifen. Durch regelmäßiges Waschen und Fahren gelangen Mikroplastikteilchen in Grundwasser und Meere.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mikrop...meere-a-1135818.html

Meereis in der Antarktis so klein wie noch nie
Daten des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) haben ergeben, dass das Meereis, das die Antarktis umschließt, auf seinem geringsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Wettersatelliten haben am 13. Februar eine Fläche von 2,28 Millionen Quadratkilometern gemessen. Das ist geringer, als der bisherige Negativrekord von 1997 mit 2,29 Millionen Quadratkilometern. Noch seien die Daten nur vorläufig, man müsse weitere sammeln. Denn bisher wuchs der Eispanzer der Antarktis trotz des Klimawandels. Aus diesem Grund ist auch nicht klar, ob der Klimawandel an dem Eisrückgang verantwortlich ist.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antark...tisch-a-1134659.html

Grönlands Gletscher schmelzen immer schneller.
Grönlands Gletscher tauen immer schneller ab, das rasante Tempo erstaunt Wissenschaftler*innen, denn der Klimawandel allein kann nicht schuld sein. Ein katalysierender Faktor ist die Reflektion des Lichtes auf der Eisschicht. Ein weiterer Faktor sind teilweise Jahrhunderte alte Rußschichten, die unter anderem aus europäischen Fabriken und kanadischen Waldbränden stammen. Die dunkle Schicht auf dem Schnee erwärmt sich, die darunterliegenden Schichten tauen. Eine dritte und nicht weniger gefährliche Ursache sind Mikroorganismen, die in fingerdicken Löchern leben und ihre Umgebung erwärmen. Auch Algen machen dem Eispanzer zu schaffen. Die Algen wachsen auch außerhalb der Schmelzlöcher und können die kalten Wintermonate extrem gut überstehen. Auch Dauerlicht im Sommer verstärkt das Wachstum.
[Süddeutsche Zeitung] www.sueddeutsche.de/wissen/glaziologie-d...-schmelzen-1.3393667

Seetang vs. Koralle: CO2 könnte den Kampf entscheiden
Seetang und Korallen kämpfen seit je her um den besten Platz am Meeresboden. Dabei geht der Kampf so weit, dass sich beide Lebensformen mit chemischen Substanzen bekämpfen. Doch Wissenschaftler*innen haben nun beobachtet, dass der Kampf zugunsten des Seetangs ausgeht. Sie konnten mithilfe von Experiment belegen, dass der Seetang je mehr CO2 im Wasser gelöst ist, desto mehr Gifte produziert. Und in den letzten Jahrzehnten gelangt immer mehr CO2 in die Ozeane. Auch die Überfischung der Ozeane hat Auswirkungen: Einige Korallenarten senden Duftstoffe aus, die bestimmte Fische anlocken. Diese fressen dann die Algen und sichern so den Lebensraum der Korallen. Doch da es immer weniger solcher Fische gibt, sind die Korallen immer mehr auf sich alleine gestellt. Zudem sind die Korallen durch erwärmtes Wasser ohnehin schon geschwächt. Wenn das Wasser zu warm wird, kommt es zu einer Bleiche, bei der die Korallen ihre symbiotischen Partner, das sind Algen, die Photosynthese betreiben, abstoßen.
[Süddeutsche Zeitung] www.sueddeutsche.de/wissen/riffsterben-c...t-korallen-1.3398804

Sauerstoffarme Meere werden zum Risiko für Fische
Aufgrund des Klimawandels erwärmen sich die Weltmeere. Im warmen Wasser kann sich aber schlechter Sauerstoff lösen. Dadurch gibt es immer mehr sauerstoffarme Gebiete. Seit 1960 hat sich der Sauerstoffgehalt in den Meeren um zwei Prozent verringert. Zusätzlich durchmischen sich die Wasserschichten in den Ozeanen durch die erwärmte obere Wasserschicht schlechter, sodass in den tiefen Gewässern ein viel höherer Sauerstoffverlust zu messen ist. Das ist nicht nur für Fische schlecht, sondern fördert auch Bakterien, die ohne Sauerstoff leben. Diese produzieren als Abfallprodukt Lachgas, welches ein starkes Klimagas ist. So wird der Klimawandel beschleunigt.
[klimaretter.info] www.klimaretter.info/forschung/hintergru...en-fische-in-atemnot
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