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THEMA: VDST Umweltlinks

VDST Umweltlinks 30 Mai 2017 13:02 #1

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klaus-thorsten

Plastikfressende Raupe entdeckt
Eine spanische Forscherin hat entdeckt, dass die Raupen der Großen Wachsmotte Plastik fressen. Nun hofft die Wissenschaft auf eine Lösung im Müllproblem für den schwer abbaubaren Kunststoff Polyethylen (PE). Die sogenannten „Wachsmaden“ kann man in jedem Zoogeschäft in Plastikdosen kaufen, denn sie eignen sich hervorragend als Reptilienfutter. Es war zwar bekannt, dass sich die Tiere durch Plastik beißen können, doch jetzt wurde entdeckt, dass sie dieses auch abbauen. Die Abbaustoffe müssen allerdings noch besser erforscht werden.
[Spiegel] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/zufall...chaft-a-1144757.html
[TAZ] www.taz.de/Biologe-ueber-Plastikfressende-Raupe/!5404923/

Spree ist schwermetallbelastet
Nach einer Untersuchung der Umweltschutzorganisation BUND sind sie Spree-Fließen rund um den brandenburgischen Tagebau Welzow-Süd nicht nur bräunlich eingefärbt, sondern auch stark schwermetallbelastet. Die Arsen-Werte sind stark erhöht, auch Kupfer, Nickel und Zink überschreiten häufig die Grenzwerte. Der BUND macht hierfür den Kohletagebau verantwortlich.
[Berliner Zeitung] www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenbu...ee-fliessen-26757594

Waschbären auf dem Vormarsch
Eine Auswertung von Daten aus 24.000 Jagdrevieren des Deutschen Jagdverbandes (DJV) hat ergeben, dass sich die Waschbären zwischen 2006 und 2015 immer weiter ausgebreitet haben. So kommen die Tiere inzwischen in 43 Prozent der teilnehmenden Reviere vor. Das Ausbreitungsgebiet reicht von Hessen bis in den Nordosten von Deutschland. Der DJV fordert darum eine ausgeweitete Bejagung des Waschbären, da die heimische Artenvielfalt sonst gefährdet sei. In der Jagdsaison 2015/16 seien rund 128.000 Waschbären erlegt worden.
[Berliner Zeitung] www.berliner-zeitung.de/politik/waschbae...-weiter-aus-26729690

Sardinen-Schwund vor Portugal
Die Sardinen-Fischerei vor der portugiesischen Küste steckt in einer schweren Krise. 2015 wurden so wenige Sardinen noch nie zuvor aus dem Wasser geholt. Im Jahr 1900 wurden 40 Prozent mehr Fische mit sehr viel weniger industrialisierten Methoden gefangen. Seit etwa zehn Jahren schrumpfen die Bestände dramatisch, und niemand weiß, wieso. Es könnten viele Faktoren zugleich sein, die den Sardinen zu schaffen machen. Die Biologen haben aber festgestellt, dass die Fischerei in den letzten 40 Jahren überwiegend keine zu große Gefahr für den Fischbestand war. Dennoch empfehlen Biolog*innen, die Fangquoten sicherheitshalber gering zu halten.
[süddeutsche Zeitung] www.sueddeutsche.de/wissen/fischerei-der...-schwarm-1.3462071-2

US-Umweltbehörde: Informationen auf Webseite verschwunden
Die US-Umweltbehörde EPA hat ihre Website umstrukturiert und dabei die meisten ihrer Informationen zum Klimawandel wie Emissionswerte und Klimadaten entfernt. Dennoch wurden diese Informationen nicht gelöscht, sondern nur vorübergehend offline genommen, um sie zu überprüfen. Umweltschützer*innen organisierten daraufhin einen großen Protestmarsch gegen Trumps Klimapolitik.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/donald...fline-a-1145508.html

Arktis bis 2040 Eisfrei
90 Wissenschaftler*innen aus den Arktis-Anrainerstaaten sind in einer Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Arktis bis zum Sommer 2040 eisfrei sein könnte. Vor 13 Jahren ging die Wissenschaft noch davon aus, dass es erst 2100 soweit sein wird. Die Erderwärmung in der Pol-Region schreitet jedoch wesentlich schneller voran, als in anderen Weltteilen. Die Region wärmt sich durch das weniger werdende Eis immer schneller auf. Allein zwischen 1975 und 2012 nahm das Polareis um 65 Prozent ab. Somit bleibt den Bewohner*innen Grönlands weniger Zeit zur Klimaanpassung.
[taz] www.taz.de/Klimawandel-und-die-Arktis/!5402345/

Indien gefährdet das Klimaziel
Die indische Regierung hat sich im Pariser Klimaabkommen verpflichtet, keine weiteren Kohlekraftwerke zu bauen. Doch nun haben Forscher*innen der Universität von Kalifornien in Irvine und der US-Umweltorganisation Coalswarm Informationen veröffentlicht, die besagen, dass Indien den Bau 370 neuer Kohlekraftwerke plant. Die geplanten Kohlekraftwerke würden bis 2065 insgesamt 84 Gigatonnen CO2ausstoßen und somit das internationale 1,5 Grad Ziel gefährden. Das weltweite CO2 Budget für das 1,5 Grad Ziel beträgt 162 Gigatonnen. Würden die Pläne Indiens für den Ausbau der erneuerbaren Energien eingehalten, wäre ein Großteil der Kohlekraftwerke überflüssig.
[klimaretter.info] www.klimaretter.info/energie/nachricht/2...efaehrden-klimaziele

Im Mittelmeer wird es Ernst
Rund 93 Prozent der Fischarten im Mittelmeer sind überfischt, zu diesem Ergebnis kam einewissenschaftlichen Studie, die die Europäische Union (EU) jüngst vorgestellt hat. Einige Arten stehen demnach auch kurz vor dem Aussterben. Ohne eine Umkehr der Fischereiindustrie werde es schon bald keinen Fisch mehr geben.
[Welt] www.welt.de/wirtschaft/article163547990/...nt-of-no-return.html

Kaltes Wasser soll Riff retten
Eine Gruppe aus Forscher*innen und Tourismusmanager*innen hat vorgeschlagen, in sechs Teilbereiche des Great Barrier Reefs kaltes Wasser zu pumpen, um die Korallenbleiche aufzuhalten. Das Projekt würde neun Millionen Euro kosten. Das Wasser soll aus tieferen Ozeanschichten kommen. Die Idee wurde der australischen Regierung übergeben. Kritiker sehen das Projekt als unnütz, da es nicht gegen die Versauerung der Meere helfe. Das Geld solle lieber in nachhaltigen Klimaschutz investiert werden.
[klimaretter.info] www.klimaretter.info/forschung/nachricht...r-great-barrier-reef

Great Barrier Reef vor dem Kollaps
Das Sterben am größten Korallenriff der Welt geht weiter. Aufgrund einer außergewöhnlich starken Korallenbleiche in diesem und im vergangenen Jahr sind rund zwei Drittel aller Korallen am australischen Great Barrier Reef geschädigt. Forscher*innen warnen, dass die beschädigten Korallen so gut wie keine Überlebenschancen mehr haben. Die Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass die hohen Wassertemperaturen mit dem Klimawandel zusammenhängen und nicht, wie im letzten Jahr, mit dem Wetterphänomen „El Niño“. Auch der Wirbelsturm „Debbie“ vor zwei Wochen hat erhebliche Schäden verursacht.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/great-...erben-a-1142645.html
[Kliamretter.info] www.klimaretter.info/forschung/nachricht...-bleiche-geht-weiter

Klimawandel I: Mikroben reisen nach Europa
Eine Studie von interdisziplinären Wissenschaftler*innen hat Saharastürme, die nach Europa ziehen, auf deren biologische Fracht untersucht. Laut Studie seien auf Sandkörnern ganze Gemeinschaften von sehr resistenten Mikroorganismen unterwegs. Doch die Wissenschaftler*innen interessierten sich vor allem für die im Schnee und Eis eingebetteten Organismen. Wenn die Mikroben im Sommer nach Europa ziehen, sind sie ungefährlich, da sie im Regen verdünnt werden und so eine geringe Gefahr sind. Doch werden sie von Eis im Gebirge umschlossen, können sie eine lange Zeit inaktiv überleben und kommen erst wieder zum Vorschein, wenn das Eis schmilzt. Da durch den Klimawandel verstärkt Eis schmilzt, kommen nun auch viele Mikroorganismen wieder zum Vorschein und können als Krankheitserreger eine Gefahr für Mensch und Umwelt werden. Deshalb fordern die Wissenschaftler*innen, dass schnellstmöglich ein Monitoring eingerichtet wird, um die Gefahren abschätzen zu können.
[klimaretter.info] www.klimaretter.info/forschung/nachricht...n-mit-saharastuermen

Klimawandel II: Tropenmücken in Nordeuropa
Immer häufiger kommen tropische Insekten als sogenannte invasive Art nach Europa. So auch die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die als Überträger vieler Krankheiten wie Gelbfieber, Zika und Dengue gilt. Durch die immer wärmer werdenden Temperaturen in Europa können die Tropen Mücken auch den Winter überstehen. Doch es gibt auch Verlierer des Klimawandels. Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus), die schon jetzt hier lebt, ist an kältere Temperaturen angepasst und verliert langsam ihren Lebensraum. Generell könnte 2017 ein sehr gutes Jahr für Mücken sein. Aufgrund des warmen Winters sind Mücken schon zwei bis drei Wochen früher als erwartet unterwegs.
[Spiegel Online] www.spiegel.de/wissenschaft/natur/die-as...a-aus-a-1142715.html
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